Tierpark

24Jan2017

Dienstag 24.1. 

Nach dem gestrigen, sehr anstrengenden Tag gönnen wir uns heute den Besuch in einem  Wildreservat . Gestern waren wir nur noch essen, und danach ins Bett. Heute bin ich um 4;00 aufgestanden, wir wollten um 4;30 abfahren........😄 Kurz nach 5 sind wir los  um in das ca. 70 Km entfernte Reservat Singou zu fahren. Bei noch vollkommener Dunkelheit kein Vergnügen. Auch um diese Zeit sind schon unbeleuchtete Eselkarren und andere Gefährte unterwegs. Ebenso ist man um diese Zeit mit einem Auto mit zwei weißen verdächtig. Wir mussten schon zum 2. Mal unsere Pässe zeigen. Kurz vor halb 7 haben wir das Reservat dann gefunden. Die letzten 14 Km gehen wieder quer durch den Busch, und das ohne ein einziges Schild. Zur Begrüßung gab es erst mal Frühstück mit Kaffee, Weißbrot mit Butter und Wasser. Dann wird der Parkeigene Jepp bepackt und es geht um kurz nach 7 los.Heute ist selbst mir ein wenig kalt, unsere einheimischen Freunde ziehen ihre dicken Pullover an. Somit geht es durch den Park, und. nach ca. 30 Minuten sehen wir die ersten Tiere. Je tiefer wir in den Park hinein fahren, desto mehr Tiere sehen wir. Antilopen , Affen, unzählige bunte Vögel und Mittags einen Löwen. Währen wir diesen sehen, schießt unser Führer uns ein paar Perlhüner. Diese werden direkt gerupft und auf einem Grill aus Holzstöcken gegrillt. An der Stelle, an der wir die Pause machen, sehen wir auch noch Krokodile. Neben dem Essen gibt es auch gekühlte Getränke: Bier, Cola und Wasser. Was will man mehr? Rund um unseren Rastplatz können wir Spüren von viel Tieren finden, auch von Elefanten. Die habe schon eine imposante Schuhgröße. Ganz in der Nähe liegen auch Knochen eines Elefanten, der entweder Wilderern zu Opfier gefallen ist, oder vielleicht während der Regenzeit im Schlam stecken geblieben ist. Nach einem Mittagsschläfchen geht es dann weiter in der Hoffnung mehr als nur die Spuren oder Knochen der Elefanten zu sehen. Die Rückfahrt dauerte über 2Stunden und wir sahen neben vielen Tieren, kurz vor der Lodge dann doch noch eine Herde Elefanten. Somit ein echt gelungener Tag😄. Wir tranken noch schnell ein Bier mit unseren 3 Fühtern und zahlten für den ganzen Tag inclusive der Getränke und Trinkgeld knapp 150.000 CFA, rund 220 € für 11 Stunden mit Frühstück, selbstgschossenem Mittagessen mit Bier, Kaffee und Obst. Wir sind froh das wir uns die Zeit genommen haben und das wir unseren treuen Begleitern, Matthias, Jean Didier und natürlich César diesen Besuch ermöglicht haben. Diesen Tag zahlen wir privat und sind echt froh. Zum Abschluss bekamen wir noch eine Keule von einem Tier das sie hier Koba nennen geschenkt. Eine Art Gazelle, sie hat schon ein parr Kilo Fleisch. Dieses wird bei César's Schwester  von 3 jungen Männern Klein geschnitten. Zum Schutz vor drei nimmt man eine verrostete Blechplatte und den Sack in dem die Keule verpackt war. Das macht hungrig und wir fahren Essen. Cesar hat bei einer Verwandten Nudeln und Fleisch nach Europäischer Art bestellt. Wie der Zufall es will gibt es Koba, aber nicht von unserem Fleisch. Ob es anders verarbeitet wurde wissen wir nicht, und das ist gut so. Auf jede. Fall ist es durch gebraten. Ich habe volles Vertrauen in  César, und esse das angebotene sehr leckere Essen. Schon wieder ist es halb 10 um ich bin fast 18 Stunden auf den Beinen, allerdings heute ganz ohne Arbeit, außer ein paar Gesprächen mit César über die nächsten Schritte für das Ausbildungszentrum und den Blog schreiben. Damit bin Ich jetzt fertig. Morgen fahren wir zu Abbe Pierre und dann für einen Tag nach Hause,  bevor wir am Freitag nach Ouagadougou aufbrechen.

Machts gut und gute Nacht

Uli