Schulen und Gedenkmesse

13Jan2017

Gestern haben wir den weiteren  Parterschulen Besuche abgestattet. Im Kindergarten, den die Partnerschaft 2001 gebaut hat,war die Freude der Kinder und Erzieher groß. Neben Puppen und ein paar Spielsachen, konnten wir auch einen Scheck über 880.000 CFA überreichenden. Das  haben die Kindergartenkinder in Iversheim mit ihrer alljährlichen Nikolaussammlung gespendet. Natürlich dürfen die Luftballons 🎈 nicht  fehlen. Danach wurde es Zeit für die nächste Schule, denn  um 12:00 Uhr ist Mittagspause. Also zur Schule Piéla C, Partnerschlue der Grundschule in Arloff. Aus dieser Schule gab es viele Wünsche,die wir aber nicht alle erfüllen können und wollen. Wir werden  mit der Spende aus Arloff, aufgestockt von der Partnerschaft, eine kleine Solaranlage für Licht finanzieren. Danach noch ein kurzer Abstecher zu Cesar's Arbeitsstelle, der Schulinspektion Eins. César wird, genau wie ich auch,  von seinem Chef  bei seiner ehrenamtlichen Arbeit sehr gut unterstützt. Das ist für uns beide sehr wichtig. Am Nachmittag, nach der Pause, habe wir zum Abschluss noch die Schule Piéla A besucht. Hier ist kurz vor Weihnachten die Küche ausgebrannt. Leider ist die Partnerschaft zur Realschule Münstereifel vor Jahren eingeschlafen, und trotz aller Bemühungen von unserer Seite nicht mehr aktiv 😟. Wir werden versuchen auch in diesem Fall zu helfen, damit die Kinder demnächst wieder Schulnahrung bekommen können.

Am Abend, nach dem Essen, erreichte uns eine Einladung zu einem Workshop. Dieser Workshop wurde von der GIZ (Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit) initiiert und soll die zivile Gesellschaft stärken. Mit der zivilen Gesellschaft sind die Organisation auf lokaler Ebene gemeint. Der Workshop soll am kommenden Montag und Dienstag in Fada stattfinden. Das bringt uns, aber vor allen César in einen großen Konflikt. Er muss sich zwischen dem durchaus wichtigen Workshop und unseren ebenfalls wichtigen Termine entscheiden. Leider lasen sich die unsere Termine nicht alle verschieben. Hier zeigt sich wieder das große Problem,dass César bei vielen Aufgaben auf sich allein gestellt ist. Wir entscheiden uns für unsere Termine, obwohl ich auch eine andere Entscheidung mitgetragen hätte. Beides ist so wichtig.

Heute mussten wir dann schon wieder früh raus. In Bilanga began um 8:00 Uhr,  ein Gedenkgottesdienst für die Frau eines Katecheten, die im letzten Jahr verstorben ist. Sie war auch Mutter eines Patenkinds. Auch bei diesen traurigen Anlässen sind die Messen stark von Musik und Tanz geprägt. Auch wenn die Messe überwiegend in Gourmanche gehalten wurde, konnte man die Traurigkeit und das Mitgefühl in den vielen Ansprachen heraushören. Nach der Messe blieb die Gemeinde noch sehr lange vor der Kirche versammelt, so das wir die Chance nutzten und viele Patenkinder befragen und fotografieren konnten. Für die Katecheten, die Priester und auch für uns gab es vor der Kirche noch Essen und trinken. Wieder wurde die Cuo Fi mehrfach in der Messe erwähnt. Das zeigt unsere Stellung. Das ist auch in Césars Feingefühl begründet. Er bat mich für das Patenkind etwas Geld zu geben, da der Verlust der Mutter sehr schwer für die Familie sei. Dieses gab er an den Pfarrer, der es ohne großes Aufsehen weitergab. Dafür wurde uns von mind. 20 Menschen gedankt, ich denke ,dass nicht alle wussten wofür sie DANKE sagten.Aber auch das ist Solidarität.

 Ich wünsche euch ein schönes WE

Gruß

Uli

 

Unser nächstes Opfer ???